DIE SCHUTZSUCHENDEN
nach Aischylos von Oliver Moumouris
Theaterprojekt des Theaters Lindenhof
in Zusammenarbeit mit der Stadt Mössingen
In das Schweigen.
Die Stille setzen. Und dann
Die Stille durchschneiden: Ich bin so weit gelaufen.
Wir sind die Verlorengegangenen.
Die Verlustiggegangenen.
50 junge Frauen haben eine Entscheidung getroffen. Und diese Entscheidung soll ihre Welt verändern. Sie sind nicht bereit die Männer zu heiraten, die Ihnen zugedacht worden sind und flüchten in der Nacht vor ihrer Hochzeit übers Meer. Damit stemmen sie sich gegen uralte Vorstellungen von Gehorsam und Unterwerfung und fordern stattdessen ihr unbedingtes echt auf Selbstbestimmung ein. Als Gestrandete suchen sie Schutz vor ihren Verfolgern in einem fremden Land.
Das Theater Lindenhof spielt „Die Schutzsuchenden“ nach Aischylos gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, mit Bürgerinnen und Bürgern und stellt die brennenden Fragen nach Asyl, Schutz und Freimut neu.
Eine ausführliche Projektbeschreibung hier
Spielort: das Gelände der Pausa, die Bogenhalle.
Mit: Schülerinnen und Schülern des Quenstedt-Gymnasiums und des Firstwald-Gymnasiums, Bürgerinnen und Bürgern, Musikerinnen und Musikern, Schauspielerinnen und Schauspielern des Theaters Lindenhof, DAZZ, Samba-Truppe Schlägerei (Ltg. Helge Rosenbaum), Traceur Team Tübingen, rhythmix (Ltg. Joachim Gröschel) und vielen mehr…
Regie: Philipp Becker
Bühne: Beni Küng
Kostüme: Claudia Rüll Calame-Rosset
Musikalische Leitung: Wolfgang Schnitzer
Chorleitung: Helmut Kannwischer
Video: Kristina Handtrack
Schirmherrin: Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, Bundesministerin der Justiz a. D.











