über das projekt

Sommmertheater Tübingen / Theater Lindenhof:

SCHILLER
... weil es die Schönheit ist,
durch welche man zur Freiheit wandert

von Gerhild Steinbuch und Philipp Becker

Laut Friedrich Schiller ist der Ursprung des Theaters ein Verlangen, sich in einem leidenschaftlichen Zustand zu fühlen.  Zum Abschluss der Jubiläums-Spielzeit kommen die Lindenhöfler gewissermaßen nachhause. Auf der Tübinger Neckarinsel spielen sie Schiller, spielen sich durch Schiller:  Wer war dieser Schiller eigentlich? Woher kam sein Drang, sich Stück für Stück immer wieder eine neue  Welt zu bauen und was hat das mit uns zu tun? Ausgehend von Schillers Credo, dass der Mensch erst dann Mensch ist, wenn er spielt, wird die Biographie des Dichters als Folie benutzt, seine Forderung nach Naivität zum Anlass genommen, sich auf etwas einzulassen: Auf die Welt, auf andre, auf sich selbst. Auf eine Geschichte. Die letztenendes die eigene Geschichte ist. Die über die fremde Biographie hinauswächst. Die nachhause kommt.

Es „eröffnet sich an diesem schönen Stoffe wieder ein Blick in eine gewisse Weite des Menschengeschlechts, wie zwischen hohen Bergen eine Durchsicht in freie Ferne sich auftut“ (Schiller über den Tell an Goethe)

Regie: Philipp Becker
Dramaturgie: Gerhild Steinbuch
Bühne: Beni Küng
Kostüme: Ilona Lenk
musikalische Leitung: Joscha Glass

06.07.-07.08.2011 auf der Tübinger Neckarinsel.
Karten: www.theater-lindenhof.de